Sehen
in der Erwartung
Mit unschuldigem Blick
lümmelst du auf dem Bett herum,
die Beine leicht gespreizt,
als wärst du nur zufällig so hingefläzt,
das Shirt ein Stück hochgerutscht,
sodass der Streifen nackter Haut über dem Slip blitzt.
Aus den Augenwinkeln sehe ich es genau:
deine Hand schiebt sich ganz langsam tiefer,
als wolltest du nur kratzen
oder die Decke zurechtrücken.
Aber nein,
die Finger finden zielsicher den Weg unter den Stoff,
kreisen verstohlen um den Kitzler,
erst sacht, dann mit diesem kaum merklichen Druck,
der dich leise aufseufzen lässt.
Du tust so, als merkst du nicht, dass ich zuschaue.
Die Wangen werden rosa,
die Unterlippe zwischen die Zähne gezogen –
dieses falsche kleine Unschuldslamm,
das sich gerade selbst die Fotze verwöhnt.
Deine Hüften zucken kaum sichtbar,
ein winziger Fickrhythmus gegen die eigene Hand.
Der Slip wird dunkler, feucht,
spannt sich über die geschwollenen Lippen,
während du weiter so tust,
als wärst du nur ein bisschen müde
und würdest dich einfach nur ausruhen.
Die Finger gleiten jetzt schneller,
reiben fester,
der Atem geht stoßweise.
Du beißt dir auf die Lippe,
um nicht laut zu stöhnen,
aber ich höre es trotzdem –
dieses leise, feuchte Schmatzen zwischen deinen Schenkeln,
das leise Wimmern,
wenn du den Kitzler quetschst.
Deine Zehen krallen sich ins Laken,
die Oberschenkel zittern,
und plötzlich bäumt sich dein Rücken auf,
ein unterdrückter Schrei,
die Augen weit aufgerissen,
als wärst du überrascht, dass es schon so weit ist.
Dann sackst du zusammen,
die Hand noch immer zwischen den Beinen,
glänzend von deinem Saft,
und schaust mich endlich an –
mit diesem Blick, der sagt:
„Komm her und mach weiter, wo ich aufgehört habe.“
Unschuldig?
Von wegen.
Du bist die versauteste kleine Heilige, die ich je gesehen habe.
Und genau deshalb
werde ich dich jetzt nehmen,
hart, dreckig und ohne Gnade –
bis du bettelst, dass ich endlich in dir komme.