Sehen

Irgendwas mit Grey

Ferdinand Freiherr von der Ferne

Ich wollte das nicht.
Nicht so.
Aber Doris bestand darauf.

Na gut, sagte ich,
aber beim nächsten Mal geht es so ab,
wie ich es wünsche,
ok?

Klar, meinte sie.
Und gut,
wir legten dann los.

Ich zog mich aus und in diese idiotische Lacklederkluft.

Könnt ihr euch vorstellen,
wie ich mich da fühlte?

Nee, könnt ihr nicht.

Das muß man erleben,
nicht sich vorstellen.

Es war schrecklich – lächerlich –,
aber Doris hatte voll ihren Spaß.

Ich mußte sie mit ein paar Handschellen
an den Bettpfosten fesseln
die mit rosa Plüsch bestückt waren.

Niedlich, nicht?

Und dann sollte ich ihr
die Augen verbinden.

Ach ja, zuvor sollte ich sie entkleiden.

Was glaubt ihr wohl,
was sie unter ihrem Latexkleid
für Unterwäsche trug?

Auch so´n Lacklederzeugs?

Nee, eben nicht.

Sie hatte nichts drunter,
war völlig nackig
und blitzblank rasiert,
obwohl sie das sonst gar nicht tut.

Jaja, sie wollte halt mal was Neues ausprobieren.

Hatte bei Netflix so einen Hausfrauen-SM-Kitsch-Film gesehen –
irgendwas mit Shadows of Grey oder so.

Und da war sie wohl angefixt.

Ihr müßt jetzt noch wissen,
daß Doris 62 Jahre alt ist
und bei Einmeterzweiundsechzig
ca. 89 Kilo drauf hat.

Aber sie sieht gut aus.

Ist ´ne hübsche Frau,
ob ihr´s glaubt oder nicht.

Aber das Lacklederding
war die Pest.

Ich sollte sie also,
so nackig wie sie jetzt war,
mit dem Rücken auf´s Bett,
gefesselt
und mit verbundenen Augen,
„beglücken“.

Ja, aber genau nach Vorschrift.

Das Programm hat sie mir vorher
lang und breit erklärt,
wie sie´s genau haben wollte.

Also erst mal etwas kneifen,
dann mit ner Peitsche
so´n paar Mal auf die Schenkel.

(später noch auf den nackten Arsch)

Aber mangels Peitsche
sollte ich einen dünnen Ledergürtel
von ihr nehmen.

Den braunen, der ist nur ganz schmal
und tut´s auch.

Sie meinte die Choreographie wäre natürlich nicht so wie im Film,
aber SM wäre genau so in der Art.

Jetzt war von Vorteil,
daß sie mit verbundenen Augen dalag,
mit den Handschellen und so.

Da konnte sie nicht sehen,
wie ich immerzu lachen mußte.

Es war schon zum schießen,
wie die dicke Doris so dalag
und ein auf SM machte.

Und ich mußte in meiner Lackledertracht mitmachen.

Was sollte ich machen –
ich hab´s durchgezogen.

Hab sie bedient wie sie bedient werden wollte,
nach der Züchtigung
mich mit meiner Kluft auf sie gelegt,
sie dann genüßlich geleckt.

Ihr wißt schon –, ja natürlich ihre feuchte Muschi,
was glaubt ihr wohl
.

Und was glaubt ihr wohl was sie gejauchzt hat.

Geradezu gewimmert und fast geheult vor Lust.

Und dann bettelte sie
nach einem Fick.

Und dem Programm nach
mußte ich die Sache erstmal verneinen,
damit sie umso mehr betteln
und flehen mußte.

Ich durfte erst nachgeben,
als sie im Zustand einer Hysterie war.

Erst dann sollte ich nachgeben
und sie ficken.

Gut, dann hab ich das auch noch durchgezogen.

Sie war ja noch immer
mit verbundenen Augen
auf dem Rücken liegend,
an den Bettpfosten gefesselt.

Und ich konnte und sollte
so wie ich dann wollte.

Ja was konnte ich da schon großartig wollen.

Ich hab sie schließlich
bis zum Höhepunkt gebracht,
wobei sie laut geschrien hat
und zum Abschluß sollte ich sie dann losmachen
und ihr noch den nackten Hintern versohlen.

Das war´s dann.

– Ich sag euch, beim nächsten Mal geht´s nach meiner Pfeife –
sie hat´s ja auch versprochen.

Ich sag euch, da werden andere Saiten aufgezogen.

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