Sehen
mit Lippen an Nippel nippen
Marie hatte solche Nippel
Kleine Strolche aus Fleisch.
Die ständig rufen.
„Komm her und küsse uns“
Sie wusste drum.
Darum die knappen T-Shirts.
Zwei kleinen Dellen die durch
den Stoff drängelten.
Es sind die Türöffner zur Phantasie.
Zur Gedankenassoziationskette.
Nippel gleich steiff gleich geil gleich ficken.
In Gedanken beugst dich,
nimmst eine ins Maul,
erst leise,
die Zungenspitze kreist
wie ein Dieb ums Schloss,
Marie atmet schon schwer,
wirft den Kopf zurück,
will mehr.
Du gibst mehr:
ziehst sie rein,
bis sie pocht,
knabberst sacht,
gerade so,
dass Lust und Schmerz
sich küssen.
Die andere Hand
greift den zweiten Nippel
dreht ihn
wie einen Korken,
zieht, rollt,
bis sie wimmert
wie ein Kind
im Fieber.
Wer hält da noch an?
Diese Beeren,
rot und prall,
platzen fast
unter der Zunge.
Du saugst,
als wäre es das
das letzte Mahl,
sie packt deinen Kopf,
drückt dich tiefer,
als wollte sie
dich verschlingen.
Unten öffnet sich
das Tor,
die Schenkel klappen auf
wie ein Messer,
und du weißt:
gleich gleitest du rein
in die nasse Glut,
weil dein Mund
sie schon halb
in den Wahnsinn getrieben hat.
Aber das ist die heimliche Gedankenwelt.
du hast auch deine Marie.
Auf Arbeit vielleicht.
Du glotzt aus den Augenwinkeln.
Du siehst die Kesselnieten im BH.
Oder hat sie etwa keinen an, das Luder.
Sie weiß, dass du weißt. Aber sie tut so,
als wäre das alles nur ein Märchen.
Eine Fiktion, um etwas plump zu witzeln.
Und du denkst.
Richtig geleckt,
wird sie wild,
bäumt sich auf,
reitet dich auf dem Bürostuhl
bis die Welt kippt.
Der Kopierraum wäre doch ein guter Ort.
Man kann ihn abschließen,
das Rattern des Ungetüms der sorgsam
Kopie für Kopie erstellt,
übertüncht jedes Geräusch.
Der Geruch des jungfräulichen Papiers
steigt in die Nase und lädt ein zum
unbeschwerten Kopierraum-Fick.
Wie geil.
Du atmest tief aus.
Gehst aufs Herren-Klo neben
dem Frühstücksraum
und holst dir einen runter,
während du die geilen Titten
deiner Kollegin leckst.
Du kennst die Nippel, die ich meine.
Leugnen ist zwecklos.