Sehen

setz dich auf die Rechnung

Sirius Braun

Sie betrat den Laden,
in einer engen weißen Bluse,
die sich um ihre Brüste spannte,
und einem Rock,
der gerade so die Oberschenkel bedeckte.

Milchflaschen klirrten in ihrer Hand,
während sie den Block zückte
und etwas kritzelte.

Ich lehnte am Tresen,
stapelte Scheine,
musterte sie unauffällig.

Ihre Beine, glatt und endlos,
zogen meinen Blick an wie ein Magnet.

„Wöchentliche Abrechnung“, murmelte sie
und schob den Zettel rüber.

Ich grinste, Augen auf ihren Schenkeln.

„Setz dich doch drauf, zur Gesellschaft.“

Sie kicherte, ein tiefer, rauchiger Ton.

„Was soll das heißen?“

„Du wirkst erschöpft.
Hier ist nichts los, nur wir zwei.“

Zögernd ließ sie sich auf den Hocker sinken,
Beine übereinandergeschlagen,
Rock rutschte höher.

Ich schenkte Milch ein, reichte das Glas.

Sie nippte,
ein weißer Tropfen perlte über ihre Lippe,
hinab zum Kinn.

„Lecker“, sagte ich.

Sie tupfte ihn weg, Augen funkelnd.

„Die Milch oder mein Mundwerk?“

„Alles an dir.“

Das Glas klirrte auf den Tresen.

Sie erhob sich, trat näher,
Finger streiften meine.

Ich zerrte sie hinter die Theke,
presste sie an die Regale.

Ihr Atem ging stoßweise, Brüste hoben sich.

„Nimm mich ran“, hauchte sie.

Rock hochgeschoben –
nichts darunter, nur glatte Haut.

Finger tauchten ein, nass und einladend.

Sie wimmerte,
als ich kniete, Zunge kreisend,
schmeckte die süße Feuchte.

Sie krallte in mein Haar, zog mich hoch.

Hose runter, stoßend eindringend,
tief und fordernd.

Beine umschlangen mich,
Nägel in meinem Rücken.

Der Laden leer,
nur das Schlagen der Flaschen im Takt unserer Stöße,
ihr Keuchen, mein Grunzen.

Sie biss in meine Schulter,
kam zitternd, eng um mich geschlossen.

Danach glättete sie den Rock,
Lippen geschwollen.

„Rechne das mit ein.“

Ich nickte, schwer atmend.

Sie stolzierte hinaus,
Hüften schwingend,
Milch warm und vergessen.

Nächste Woche wieder –
mit Zinsen.

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