Sehen

Über den Wolken

Ferdinand Freiherr von der Ferne

„Oh,
bitte nach Ihnen.“


Der Herr im dunklen Anzug ließ
die Dame vor
und so schritt sie vor ihn
durch den engen Gang des Passagierraumes
der Copa-Airlines,
mit Ziel Buenos Aires
und suchte nach ihrem Platz.

Der Herr aber,
war entzückt über
das Bild
das da vor ihn hinschritt.

Diese Figur,
diese Waden,
dieses leichte Hin-und-Her ihres Hinterns,
machten ihn kirre.

Dabei ist sie bestimmt eine gute
Ecke älter
als ich,
dachte er

der,
als gutaussehender 55jähriger Geschäftsmann,
stets sehr selbstbewußt auftrat
und zielstrebig
der Dame folgte.

Aber wie überrascht war dieser,
als sich herausstellte,
daß sein Platz ausgerechnet in
der vordersten Reihe,
direkt neben der Dame war,
die in dieser Dreierreihe am Fenster saß.

Der dritte Platz,
gleich am Gang,
blieb leer.

Die Dame ihrerseits schaute sich jetzt
den höflichen Gentleman,
der so dezent nach einem guten
Herrenparfum roch,
etwas genauer an
und sagte: „Was für ein Zufall,
gerade noch hintereinander,
jetzt nebeneinander.“


„Ja,
so kann man sagen.“

Dabei lächelte er die Dame,
die ihm immer mehr zusagte,
entgegenkommend an
und urteilte bei sich: Ein hübsch-leckeres Wesen…!

Aber wie könnte ich sie… hm…


Die Dame aber,
plagte
der Gedanke wie sie ihren Nachbarn
in eine erotische Stimmung bringen könnte,
denn solche Spiele spielte sie leidenschaftlich gern.

Und so begann sie ein Smalltalk,
wobei sie zwischendurch einige erotische Anspielungshäppchen
fallen ließ,
die
der Herr gerne auffing
und in kühnster Macho-Manier in kleine
Taten übertrug.

So bückte er sich herunter um
sich angeblich
die Schnürsenkel seines rechten Schuhs…
und streifte dabei wie unbeabsichtigt mit
seiner Hand ihre Nylonbestrumpfte Wade.

„Oh,
machen Sie
das bitte noch einmal.“ kam es
von oben von
der Dame.

Der Herr nahm
das sogleich
als Aufforderung zum Tanz
und umfaßte mit seiner rechten ihre
ganze Wade

fest,
und dann streichelnd,
mit den Worten: „Wenn ich gleich
wieder oben bei Ihnen bin,
darf ich dann noch mehr von
Ihnen kosten?

Sie haben mir mit ihren Worten
Appetit auf mehr gemacht.“


„Dem kann ich Genüge tun mein Herr,
ein Gentleman wie Sie,
darf sich bei mir noch weitaus
mehr herausnehmen.“


„Dann würde ich so frei sein
und gleich hier von unten Ihren
Slip aus ihrem Kleid herausnehmen wollen.“


„Aber bitte mein Herr,
tun Sie sich keinen Zwang an.“

Wie praktisch,
dachte er,
als er sein Werk begann

sie trägt Halterlose!

Und schon hob
die Dame ihren Hintern
und somit nestelte er so artig
und geschickt unter ihrem Kleid herum,
bis er es mit nur wenigen
Handgriffen geschafft hatte,
ihren Slip herunterzustreifen,
mit diesem heraufzukommen,
und,
wieder in normaler Sitzposition,
sich den Slip an
die Nase zu führen.

„Hmm…. das schlägt jede Duftnote von Chanel.“


„Aber mein Herr,
ich bitte Sie… aber…
das war doch hoffentlich nur
die Ouvertüre,
oder?“


„Wie meinen?“ kam es von dem Herrn
–,
der sich jetzt nach rechts zu
der Dame beugte,
und seine Linke dabei sanft unter
ihr Kleid schob.

Sie kam ihm dadurch entgegen,
daß sie ihre Schenkel spreizte,
um
daß seine Finger dadurch leichter in
ihre feuchte Vagina gleiten konnten.

„Jetzt haben Sie es geschafft mein Herr,
jetzt muß ich auf Vollendung bestehen,
einverstanden?“

Dabei griffen ihre Hände nach seinem Kopf
und sie küßte ihn naß auf
seinen schönen Mund.

„Oh ja,
gern doch,
aber wie bitteschön,
sollen wir es anstellen?“


„Seien Sie doch ein wenig kreativ,
wir klappen diese Armstütze zwischen uns hoch
und
die Stütze neben Sie ebenso
und dann haben wir genügend Platz.

Ich werde mich nur ein wenig auf
die Seite legen,
das Kleid ein wenig lüften,
und Sie können nach Belieben in
meine feuchte Pforte hineinschlüpfen.

Aber nicht nur mit Ihren Fingern,
verstehen Sie?“

Das ließ sich
der Herr nicht noch einmal sagen,
denn seine Erektion spannte mittlerweile seine
teure Armanihose enorm.

Die Dame,
aufmerksam wie sie war,
erahnte dieses
und machte sich an den Reißverschluß heran,
zog ihn herunter,
holte das gute Stück heraus,
was weiterer Betätigung nicht mehr bedurfte,
und kehrte sich in Position zur Seite.

Nun denn,
es war in
der Tat noch ein kribbliges akrobatisches Unterfangen,
ein gutes Stück erotische Arbeit,
das hinzubekommen,
was beide wollten,
aber schlußendlich gelang es doch.

Er war bei ihr drin
und stöhnte verhalten,
sie aber,
spürte sein Überschäumen
und ihren nahenden Höhepunkt kommen,
und stöhnte von daher lauter.

Und als sie diesen Höhepunkt gerade auskostete,
kam vom Gang her
die empörende laute Stimme einer Stewardess:
„UM HIMMELS WILLEN

WAS TUN SIE DA?!“

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