Sehen

Verkehrsphantasien im Detail

Ferdinand Freiherr von der Ferne

Ja, wie gesagt,
ich machte mir schon früh Gedanken.
Über das,
was da so „gemacht“ wird,
wenn es um´s Kinderkriegen ging.

Wenn ich mich so umschaute,
damals,
mit fünfzehn Lenzen.
Die mußten doch alle das tun,
was uns Jungs in der Schule,
oder nach Schulschluß so umtrieb:
Sex!

Eben das, was in gewissen bunten Zeitschriften
zu lesen und zu sehen war.
Ja, auch in der BRAVO stand alles gut beschrieben.

Was die Mädchen so trieben,
was die Jungs so trieben –
allein
oder halt auch miteinander.

Ein wenig geschockt war ich offengestanden,
als ich da herauslas,
daß sich auch die Mädchen selbst befriedigten!
(zu dieser Zeit war ich noch 13)

Hui, ich hab immer damit geargwöhnt…
ob die Mädels auch…

Denn diese intime Beschäftigung,
die nur mich allein etwas anging,
konnten die Mädels doch nicht etwa…
auch… –,
oder doch?

Ich dachte sofort an Jutta,
in die ich verliebt war.
Wow!
Das wäre was!

Und wie genau machten die das?
So genau ließ sich die BRAVO dann doch nicht drüber aus.

Es war nur von „Selbstbefriedigung“ die Rede –
wieviel Prozent der Jungs
und wieviel Prozent der Mädchen es tun.

Na bei Jutta dachte ich,
WENN sie es täte,
dann auch nur abends
bei sich unter der Bettdecke.

Mit ihren Fingern? Puh,
aber wie genau?

Und gab es dann auch einen Schlußpunkt?

Aber zum eigentlichen Geschlechtsverkehr,
hat sich meine Phantasie besonders verstiegen.

Ich habe mir dazu so einige Personen vorgenommen –
bei denen ich auch richtig ins Detail ging.

Ja, anfangs habe ich mich dafür auch geschämt.
Es war doch irgendwie auch schmutzig,
sowas zu tun.

Aber mein jugendliches Begehren stieg täglich an,
zumal ich erst mit 16,
also ein gutes Jahr danach,
meine erste feste Freundin hatte.

Bis dahin blieb ich eine männliche Jungfrau.

Und die ganzen Erwachsenen um mich herum,
die Kinder hatten
und alt und häßlich waren,
oder auch nicht häßlich.

Ich konnte mir nur schwerlich vorstellen,
daß sie –
und WIE sie es taten…

Also Sex miteinander.

Alt fing ja damals schon mit über 30 an.

Und die über 40 oder gar über 50 waren –
das waren in meinen Augen damals schon Mumien.

Ein Beispiel: ich nehm jetzt mal die Marktfrau vom Geflügelstand.

Die war für meine damaligen Begriffe schon echt alt –
sagen wir mal Ende 40.

Aber sowas von attraktiv.

Ja dieses Wort hatte ich aus dem Fernsehen,
es betitelte dort eine schon in die Jahre gekommene Schauspielerin
die ich sehr mochte.

Und ja! Sie war das,
was ich dann als „attraktiv“ ansah.

So auch die Marktfrau.

Sie lächelte mir immer so herausfordernd zu
und machte nicht selten amouröse Anspielungen,
und die ich erst zuhause zu ahnen begann.

Ich stellte sie mir mit ihrem Mann,
der neben ihr auch verkaufte,
im Bett vor,
wie sie es wohl machten.

Oje, so ein fies aussehendes Exemplar
von einem grau bekittelten alten Kerl.

Wie sie sich wohl überwinden muß…

Und der steckt seinen Lümmel bei ihr in ihre Scheide??
Igitt.

Und sind die dann auch nackig dabei?
Also unter der Bettdecke.

Aber ich dann, abends im Bett –
unter meiner Bettdecke –
nahm mir die Marktfrau dann selbst erstmal vor.

Ich zog ihr den ollen Kittel in ihrem Schlafzimmer aus
und sie stand in reizendster Unterwäsche vor mir:

In einem hautfarbenen engen Korsett,
das ihre füllige Figur
und ihren dicken Busen im Griff hielt.

Und eine hautfarbene Strumpfhose trug sie auch noch.

Und alles, alles durfte ich ihr eigenhändig ausziehen.

Und dann tat sie mit mir das,
was ich mir so erträumt habe:

da sie ja jetzt völlig nackt war,
durfte ich ihren Körper erstmal ertasten,
befummeln,
beriechen –,

und in ihre intimsten Öffnungen auch mit meinen Fingern
und meiner Zunge rein.

Zungenküsse selbstverständlich als erstes.

Ja und dann beugte sie sich zu mir herunter,
während ich so dalag –
und da machte sie es mir erstmal mit dem Mund.

Oha, ich konnte mich bei meiner intimen Betätigung
an dieser Stelle kaum zurückhalten,
denn danach stieg sie mit ihrem Gesamtgewicht auf mich drauf
und führte meinen erigierten Penis in sich ein
und ihre großen Brüste an meinem Mund,
meine Hände an ihrem dicken Hintern,
ihre Hände auf meinen Schultern,
ritt sie mich wie ein Pferd.

Da bin ich übergeschäumt.

Und so erging es mir nicht selten.

Wenn ich andere Personen,
die ich irgendwie interessant für solche Phantasien vor Augen bekam,
ging es gleich los.

Ich denke zu dieser Zeit begann meine Vorliebe
für reife hübsche füllige Damen sich zu entwickeln.

Das ist dann bis zu meinem Erwachsenenalter so geblieben,
auch wenn meine Freundinnen stets jung und schlank waren.

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