Sehen
Wie sich das wohl anfühlen würde…
Schon früh kamen mir Gedanken
und Phantasien –
ich schätze mal so mit 13 –,
den Busen eines Mädchens,
oder gar den einer Frau
(welche ich für attraktiv ansah),
anfassen zu wollen.
Ein Gedanke, der sich nach und nach manifestiert hatte
zu einer regelrechten Obsession.
Solche Phantasien gingen einfach
in den Bereich,
sich vorzustellen
wie es sich das wohl anfühlen würde.
Denn so richtige sexuelle Begierden
waren das noch nicht.
Der Gedanke war nichts anderes
als ein sehnendes Wollen,
um dann überrascht zu werden,
was es in mir auslösen würde.
Wenn ich es denn jemals dürfte,
oder es einfach tun würde.
Dabei war meine Vorstellung allein
darauf beschränkt,
den Busen anzufassen
der bekleidet ist –,
also einfach anfassen,
wohlig reingreifen,
womöglich auch massierend –,
einfach intensiv den Busen
unter dem Kleid das ich anfaßte
und unter dem BH spüren…
Bloß nicht den nackten Busen,
nein,
soweit ging meine Obsession (noch) nicht.
Das Ding dabei war,
daß ich mir zu diesen Phantasien
immer verschiedenste Mädchen –
ja, und auch sogar Frauen! –
vorstellte.
Da waren zunächst mal
einige Mädchen aus meiner Klasse –
die ich klasse fand.
Mit 13 waren einige Mädchen schon tatsächlich
mit einem Busen,
oder kleinen Busenansatz gesegnet.
Das reizte natürlich.
Oh Manuela… diese vor allem war es,
die schon einen Busen vorweisen konnte,
fast so einen,
wie den einer erwachsenen Frau.
Und unter ihrer Bluse konnte man deutlich sehen,
daß sie einen BH trug.
Das machte nicht nur mich kirre.
Wir beratschlagten diese Erfreulichkeit
nahezu regelmäßig
unter uns Jungs.
Und da waren noch die Müller-Zwillinge,
die kamen auch in Frage,
obschon die meist weitere,
und dickere Oberteile anhatten,
worunter man keinen BH erahnen konnte.
Man sah nur ihre leichten Wölbungen.
Aber das reichte – die Zwillinge waren nämlich
für meine Begriffe sehr süß –
aber beide leider unnahbar.
Für mich jedenfalls.
Und jetzt kommt´s: Frau Fiebig,
unsere Klassenlehrerin.
Sie trat immer recht aufreizend auf,
für Jungs unseres Alters.
Immer im Kleid oder mit Rock,
nie in Hose!
Und immer dünne, strammsitzende Blusen
oder enge dünne Pullis.
Und immer sah man ihren BH
durchschimmern.
Klar daß dabei meine Phantasie
mit gespielt hat.
Klar daß ich mir immer wieder mal gerne vorstellte –
wie es wohl wäre,
ihr an den Busen zu fassen.
– Nun denn,
hinzu kamen dann noch alle anderen Mädchen –
ja, und auch Frauen –,
die ich in der Öffentlichkeit gesehen
und beobachtet habe.
Auf der Straße – das war besonders in heißen Sommer schön!
Oder in Geschäften.
Oder auch bei uns zu Hause,
wenn wir Besuch bekamen
von Tante Elli.
Tante Elli – die Cousine meiner Mutter –,
war gar nicht so alt.
Viel jünger als Mama.
Sie war sehr fortschrittlich,
rauchte sogar
und zog sich ganz besonders enge Kleider an.
Meine Mutter und meine Oma
schüttelten regelmäßig mit dem Kopf,
über ihre „Aufzüge“,
wie sie das nannten.
Bei Tante Elli konnte ich mir auch so einiges vorstellen…
Sie hatte nämlich das,
was mein Vater einen „Atombusen“ nannte –,
wenn ihr versteht was ich meine.
Also da war meine Phantasie
ganz rege mit beschäftigt.
– Aber natürlich blieb es allein
bei den Phantasie-Gedanken.
Nein, leider keine leibhaftigen Erfahren
in dieser Hinsicht.
Erst drei Jahre später,
da war ich gerade 16 geworden,
hatte ich mich heftig verliebt
und diese,
meine erste Freundin…
Na, das erzähle ich aber ein andermal –;
was die so alles draufhatte…
Obwohl sie 2 Jahre jünger war…